Trainings- und Diagnostikzentrum, Graz

Am Areal des Universitätssportinstituts der Universität Graz wird mit dem Neubau des Trainings- und Diagnostikzentrum (TDZ) ein Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz realisiert.

Leistungen

Generalplanung für den Bau eines Forschungsgebäudes für das Universitätssportinstitut der Universität Graz inklusive

  • Architektur- und Objektplanung
  • Tragwerksplanung
  • Ausschreibung
Facts & Figures
Unternehmen

IKK Engineering GmbH

Fertigstellung

2023

Kompetenzbereich

Architektur + Hochbau

Bauart

Neubau

Gebäudeart

Bildungseinrichtungen, Forschung + Entwicklung

ARGE

ARGE bau-control ZT GmbH + IKK Engineering GmbH

Bauherr

Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Architekt

Entwurf: Domenig & Wallner ZT-GmbH

Bausumme

ca. 3,4 Millionen EUR netto

Bruttogeschossfläche

1397 m²

Projektbeschreibung

Der Baukörper liegt auf dem Grundstück Max-Mell-Allee 13, im Bereich des Universitäts-Sportinstituts der Universität Graz. Er schließt an der Nordostseite an die Halle des Universitätssportzentrums, getrennt durch eine offene Erschließungszone. Die bestehende Wegeführung auf dem Grundstück bleibt erhalten, das Gelände wird nur leicht modelliert, um eine barrierefreie Erschließung auch der Bestandstribünenzugänge zu ermöglichen.

Das Forschungsgebäude mit universitärer Nutzung beinhaltet Räumlichkeiten für die Bereiche Sportphysiologie und Bewegungswissenschaften. Erschlossen über ein gemeinsames Foyer teilen sie sich Sanitär- und Administrationsflächen. Durch die Verbindung der Analysen im Labor mit der Durchführung von Studien in eigenen dafür vorgesehenen Trainingsräumen, schafft der zweigeschossige Neubau eine zeitgemäße Forschungsmöglichkeit. Die zwei Laborräume besitzen jeweils eigene Trainingsflächen, Umkleide- und Lagerbereiche.

Im Obergeschoss befindet sich die Technikzentrale. Aufgrund des halbgeschossigen Versatzes ist ein direktes Einmünden der Versorgungsleitungen aus dem Technikbereich in die Labor- und Trainingsräume möglich. Strom und Heizwärme werden über die Zentralen des benachbarten Bestandes bezogen. Um das Gebäude frei von Beeinträchtigung durch störende Schwingungen zu halten, ist die Kältemaschine im Bestandsgebäude angeordnet. Das Gebäude verfügt über ein Flachdach, welches mit PV-Paneelen sowie Dachbegrünung ausgestattet. Die PV-Anlage hat eine Leistung von 72 kwp.

Der Holzbau bildet die Haupttragekonstruktion des 1.300 m² großen Neubaus ab. Träger, Decken und Wände im Inneren, als auch die Fassade werden in Holz ausgeführt. Die Bodenplatte sowie der aussteifende Kern erfolgen in Betonausführung. Durch die gewählte Ausführungsweise werden Beeinträchtigungen der Laborräumlichkeiten, resultierend aus Schwingungen der Technikzentrale, ausgeschlossen. Die Fassade besticht durch eine Holzschalung aus Lärchenholz. Eine großzügige natürliche Belichtung wird mittels durchgehenden Fensterbändern gewährleistet.

Die Herausforderung des Projekts liegen in Erfüllung der Nutzeranforderungen, welche entsprechend den hohen Nachhaltigkeitsstandards der BIG vorgegeben wurden. Weiters stellt die gänzliche Ausführung des Gebäudes in Holzbauweise eine besondere Herausforderung dar.

Impressionen