Olympia wird Stadt: Stadionkonzept im politischen Fokus

Das Network of Excellence steht für Architektur, die Zukunft gestaltet: Für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen Spiele stellte unser Netzwerkpartner planquadrat Elfers Geskes Krämer GmbH nun ein innovatives Konzept für ein modulares Leichtathletikstadion mit olympischem und paralympischem Dorf im Deutschen Bundestag vor. Bereits am darauffolgenden Tag wurde der Entwurf auch im Bundeskanzleramt präsentiert und damit auf die politische Agenda gesetzt. 

Mit der Vision „Olympia wird Stadt“ denkt planquadrat Elfers Geskes Krämer Sportarchitektur und Stadtentwicklung konsequent zusammen. Das Stadion ist als Zwischennutzung konzipiert: Während der Olympischen und Paralympischen Spiele, bildet es den Mittelpunkt des Geschehens, im Anschluss entwickelt es sich zum Herzstück eines neuen Stadtquartiers. Die modulare Struktur ermöglicht den schrittweisen Umbau zu Wohnungen, Büroflächen, Kitas, Sportangeboten und einem zentralen Park – ein lebendiger Stadtraum, der Arbeiten, Wohnen und Freizeit verbindet.  

Von der Antike inspiriert – für die Stadt von morgen 

Inspiriert ist das Konzept vom antiken Städtebau: Historische Sportstätten in zentralen innerstädtischen Lagen wurden im Laufe der Zeit umgenutzt und prägen bis heute einige der bekanntesten Plätze der Stadtbaugeschichte. Im Fokus der Planung stehen eine ressourcenschonende und zukunftsorientierte Entwicklung sowie aktuelle Ansätze wie klimagerechtes Bauen, erneuerbare Energiequellen, Multi-Mobilität und digitale Infrastruktur. So entsteht ein Quartier der kurzen Wege, das über den olympischen Moment hinaus Bestand hat – und beispielhaft zeigt, wie aus einer sportlichen Großveranstaltung ein nachhaltiger Stadtbaustein für die Zukunft entstehen kann.