Neuer Zentraler Omnibusbahnhof in Mönchengladbach eröffnet

Mit der Eröffnung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) auf dem Europaplatz in Mönchengladbach wurde ein leistungsfähiger und zukunftsorientierter Verkehrsknotenpunkt realisiert. Das Projekt wurde vom Netzwerkunternehmen Lindschulte geplant und umgesetzt und steht exemplarisch für die hohe fachliche Kompetenz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des BKW Engineering Netzwerks

Der ZOB verfügt über insgesamt 26 Haltestellen und wird täglich von bis zu 25.000 Fahrgästen genutzt. Ein architektonisches Highlight bildet die rund 1.760 Quadratmeter große Dachkonstruktion, die die Mittelinsel überspannt. Das Membrandach aus mehreren luftgefüllten Kissen schützt die Fahrgäste vor Witterungseinflüssen und setzt mit knapp 2.900 integrierten LEDs in den Abendstunden markante Lichtakzente, die auch in wechselnden Farben inszeniert werden können. 

Der gesamte Bahnhof ist barrierefrei gestaltet. Spezielle Bordsteine, akustische Orientierungshilfen, ein durchgängiges Leitsystem sowie digitale Fahrgastinformationsanzeigen an allen Haltestellen sorgen für eine hohe Aufenthalts- und Nutzerqualität. Eine besondere Herausforderung stellte der Umbau während des laufenden Betriebs dar, der eine präzise Planung und enge Abstimmung aller Projektbeteiligten erforderte. 

Die Umgestaltung der Freianlagen erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro studio grüngrau, ebenfalls Teil des BKW Engineering Netzwerks. Durch die abgestimmte Gestaltung von Oberflächen, Möblierung, Beleuchtung und klimaresistenten Baumarten entstand ein hochwertiger Stadtraum, der den ZOB nachhaltig in sein städtebauliches Umfeld integriert. 

Leistungen von Lindschulte: 

  • Machbarkeitsstudie
  • Erarbeitung des Betriebskonzepts
  • Objektplanung Verkehrsanlagen
  • Objektplanung Mischwasserkanal 

Leistungen studio grüngrau 

  • Umgestaltung der Freianlagen LPH 1-8