Wie macht ihr das eigentlich bei euch?

Fragen wie diese werden in den Softwareclustern diskutiert und sollen zu einem effizienteren und effektiveren Umgang mit BIM-Tools im BKW Netzwerk führen.

Aber was ist ein Softwarecluster? Hier treffen sich Userinnen und User, um sicherzustellen, dass unsere BIM Werkzeuge in allen teilnehmenden Unternehmen effizient und effektiv genutzt werden. Es handelt sich dabei um virtuelle Meetings, deren Ziel es ist Problemlösungen zu finden und Abläufe effizienter und schneller zu gestalten.

Im gemeinsamen Kick-Off-Termin am 8. Juli wurde das Projekt Softwarecluster, das von Reto Grolimund dem Leiter des BIM+ Competence Center ins Leben gerufen wurde, für das gesamte BKW Netzwerk gestartet. Gemeinsam hat das Team bereits vier Cluster für verschiedene Tools aus den Bereichen CAD, Koordination oder auch Administration definiert.

Wir haben die vier Moderator:innen der jeweiligen Cluster befragt:

Die Cluster bestehen aus «Champions», so werden die Mitglieder eines Clusters genannt. Susanne Petsch von der Climaplan GmbH beschreibt die Champions wie folgt: «Sie sind nicht nur Spezialist: innen und Experten, sondern haben auch den Weitblick, wie man die Tools für Prozesse einsetzen kann und wie sich all das in die Software- und Prozesslandschaften integriert.“

Das Ziel der Cluster ist es, einen transparenten und fachlichen Wissensaustausch zu schaffen und das lokale Wissen der einzelnen Unternehmen dem gesamten BKW Netzwerk zur Verfügung zu stellen. „Denn die Komplexität in einer digitalen Prozesslandschaft und ihre enorme Vielfalt an Themen kann durch den Zusammenschluss von vielen Leuten oft überhaupt erst greifbar gemacht werden“ – so Lisa Kuscha von der BKW Energie AG.

„Im Vordergrund dieses Projektes steht der Austausch über Software und BIM und die Möglichkeit, Symbiose-Effekte zu erzeugen und beispielsweise gebündelte Anfragen beim Softwarehersteller schneller und besser managen zu können“, so Jörg Menke von der Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH.

Dieses Kompetenzteam soll eine Rückfrage-Base für alle möglichen Themen rund um BIM bieten dabei den Erfahrungsaustausch stärken und gleichzeitig die Diskussionsebene für neuen Input offenhalten.

Nach einem ersten Kennenlernen und einer Bestandsaufnahme des aktuellen Niveaus im jeweiligen Cluster gilt es in den kommenden Meetings, Vorteile und Nachteile für die Nutzung der jeweiligen Tools auszuarbeiten und verschiedene Erfahrungen aus den Firmen des BKW Netzwerkes miteinander zu vergleichen. In diesem Schritt sollen auch Fragen geklärt werden wie: Macht es Sinn BKW-weit bestimmte Standards oder einen Workflow nach ausgesuchten Kriterien bereitzustellen und damit BKW-intern auf demselben Stand zu arbeiten?

„Wir wollen unsere gesamte Power bündeln und damit auch die Idee der Softwarecluster weiter in unser Netzwerk hineintragen, um gemeinsam besser zu werden“ – so fasst Patrick Groß von Podufal-Wiehofsky, die Vision der Cluster zusammen. Denn wie Lisa Kuscha schön formuliert hat: „Das Netzwerk in seiner Gesamtheit ist Experte in allen Bereichen“.

Das Projekt steht also in den Startlöchern, erste Aufgaben und Ideen wurden bereits verteilt, der Bedarf und die Nachfrage im Netzwerk sind vorhanden und die Nutzer wollen sich in ihren jeweiligen Bereichen austauschen und ihre Kompetenzen ausbauen.

Einen herzlichen Dank an die vier Softwarecluster-Experten, für die aufschlussreichen und informativen Kurzinterviews, wir verfolgen gespannt die weitere Entwicklung.

Die vier Cluster-Tools wurden anhand verschiedener BIM- und Softwarekompetenzen innerhalb des BKW Netzwerkes ausgewertet und ausgewählt.

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